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Vereine - Prozessionen/Feste/Kirmes - Auswanderung - Fotos Alt-Sayn

Vereine

- Bendorfer Zeitung ?1989: Franz-Josef Nieth: Von der Schützenwiese zum Kinderspielplatz: Die Sayner Bleiche am Brexbach. Einst erklang „Harmoniemusik oder zur Lust der jungen Leute ein Tänzchen“.

- Bendorfer Zeitung 28.7.1989: Otto Schwenkmezger: Kostbarkeiten im Schützenarchiv. 100 Jahre schießen die Sayner im Brexbachtal [2 Ausgaben der Sayn-Mülhofener Zeitung und der Sayner Zeitung].

- Stern-Schieß-Regelement der Sayner Schützengesellschaft. […] Geschrieben zu Sayn im Pfarrhause, am Pfingstmontage 27. Mai 1844, gez. [Georg] Holsinger, Pastor! [Handschrift; Kopie].

- Schützengesellschaft Sayn. Plaketten auf Schärpen [Liste der Schärpenträger von 1843 bis 1927].

- Coblenzer Zeitung 12.8.1855: Anzeige der Schützengesellschaft Sayn zum Vogelschießen am 12.8.1855; Desgl. 16.8.1855: Bericht über das Vogelschießen am 12.8., Schützenkönig wurde Tischlermeister Holsinger.

- Coblenzer Zeitung 18.8.1865: Anzeige der vereinigten Schützengesellschaft Bendorf, Grenzhausen und Sayn zum Königsschießen am 20./21. und 27.8.1865 in Sayn.

- Bendorfer Zeitung 14./15.6.1985: Schon vor 130 Jahren schossen Sayner auf den Vogel. Aus dem Heimatkundlichen Archiv von Franz-Josef Nieth.

- Bendorfer Zeitung 21.2.1989: Herbert Imig: Bei einem erfreulichen Rückblick auf 1988: Ein gutes Jahr für die Sayner Schützen. Bereits vor hundert Jahren wurde das Grundstück für die moderne Schießanlage im Brexbachtal gekauft.

- Bendorfer Zeitung 24.4.1990: Franz-Josef Nieth: Vor 130 Jahren gegründet. Katholischer Gesellenverein Sayn. Kolping erklärte auf Anfrage: Hütten- und Fabrikarbeiter sollen aufgenommen werden [Hüttenfaktor Johann Martin Düber, nicht Dühr!, + 27.1.1873 Bendorf, war seit 1865 1. Grubenrepräsentant der Sayner Hütte unter Friedrich Krupp/Essen].

- Coblenzer Volkszeitung 3.11.1886: Am 31.10.1886 fand in Sayn die Vorturnerstunde des 2. Bezirks statt. Julius Schwarz, Vorsitzender des Turnvereins Sayn [gegr. 1876], erhielt Ehrung.

- Bendorfer Zeitung 15./16.8.1986: Hans Scharfenstein: Foto vom Turnverein Sayn vor dem Schloss, 1926.

- Bendorfer Zeitung 5.4.1988: Fritz Pohlmann: „Heiliger Sankt Florian“, oder … wenn der „Feurige Elias“ zum Einsatz musste. Stationen in der langen Geschichte der Bendorfer Feuerwehr [auch Feuerwehr Sayn].

- Bendorfer Zeitung 8./9.8.1986: Hans Scharfenstein: Foto Kaiser-Wilhelm-Höhe in Sayn, 1898, erbaut vom Verschönerungsverein Sayn.

- Bendorfer Zeitung 15./16.8.1986: Hans Scharfenstein: Foto Schutzhütte und Aussichtsturm auf der Otto-von-Bismarck-Höhe, Friedrichsberg in Sayn, 1898, errichtet vom Verschönerungsverein Sayn.

- Bendorfer Zeitung 18.8.1987: Otto Schwenkmezger: Grundlage der Arbeit ist Heimatliebe. Verschönerungsverein Sayn erschließt die Landschaft der Wanderer - Gründung im Jahre 1898.

- Bendorfer Zeitung 24.10.1989: Franz-Josef Nieth: Rings um Sayn: Aussichtspunkt in alter und neuer Zeit. Wo könnte früher das Blockhaus gestanden haben?

- Bendorfer Zeitung 12.3.1991: Vereine, die es längst nicht mehr gibt. Der Sayner-Kraftsportverein „Adler“. „Athletenclub“, wie ihn der Volksmund nannte, brachte viele Siege nach Hause [gegr. 1925].

- Bendorfer Zeitung 31.5./1.6.1985: Franz-Josef Nieth: Dokumente der Heimatgeschichte [Foto vom Fußballclub des SV Blau-Weiß Sayn 1911 e. V. von 1938.

- Bendorfer Zeitung 14./15.2.1986: Franz-Josef Nieth: Foto und Text vom Fußballclub SV Blau-Weiß Sayn 1911 e. V., um 1935.

- Bendorfer Zeitung 28.2./1.3.1986: Franz-Josef Nieth: Dokumente der Heimatgeschichte. Aus dem heimatkundlichen Archiv von Franz-Josef Nieth [SV Blau-Weiß Sayn und Fußballabtl. SV Mülhofen].

- Coblenzer Volkszeitung 10.8.1912: Bericht über 50-jähriges Jubiläum MGV Sayn 1862 am 11.8.1912.

- Bendorfer Zeitung 7./8.2.1986: Dokumente der Heimatgeschichte. Aus dem Heimatkundlichen Archiv von Franz-Josef Nieth [Freie Sänger Sayn, Mitglied im Deutschen Arbeiter-Sängerbund, Gau Rheinland; MGV Sayn 1862].

- Bendorfer Zeitung 10.9.1987: Peter Lindemann: Singen ist ihr Leben. MGV Sayn 1862 feiert Jubiläum.

- Karnevalsgesellschaft 1937 Sayn. Liedtexte: „Sään blaiwt Sään“ und „Mir loose dä Turm am Schloß stiehn“ (1986).

- Peter Siebenmorgen: Quirlige Gardistinnen sind „Schmuckstück des Karnevals“. 2 x 11 Jahre Garde „Blaue Funken Sayn“ - Eine Chronik. In: Heimat-Jahrbuch 1990 Landkreis Mayen-Koblenz, S. 103-107 [Kopie].

- Bendorfer Zeitung 9.4.1991: Franz-Josef Nieth: Vereine, die es längst nicht mehr gibt. Fürst Stanislaus stiftete Standarte. Renn- und Kunstradfahrer im Radfahr-Verein 07 Sayn.

- Bendorfer Zeitung 16.4.1991: Franz-Josef Nieth: Vereine von gestern. Saalräder landeten im Beton der Mauer. Radfahr-Verein 07 Sayn.

- Bendorfer Zeitung ?7.1991: Franz-Josef Nieth: Vereine, die es nicht mehr gibt. Die Casino-Gesellschaft Sayn. Hier waren Priviligierte unter sich - Wochentreffen und Festbälle - Erster Teil.

- Bendorfer Zeitung 30.7.1991: Franz-Josef Nieth: Vereine, die es nicht mehr gibt. Die 1874 gegründete Casino-Gesellschaft Sayn. Saynbach flutete Weinkeller - Zweiter Teil.

- Bendorfer Zeitung 14./15.2.1986: Dokumente der Heimatgeschichte. Aus dem heimatkundlichen Archiv von Franz-Josef Nieth [Karnevalsversanstaltung im Saal der Casino-Gesellschaft Sayn, Foto vom 7.2.1914].

- Bendorfer Zeitung 15./16.8.1986: Erinnerungen an das „Alte Sayn“. Zusammengestellt von Franz-Josef Nieth, Vereinigung Sayner Heimatfreunde [Römerturm].

- Bendorfer Zeitung 18.9.1986: Hans Scharfenstein: Foto und Text zur Einweihung Römerturm Juni 1912.

- Bendorfer Zeitung 7.10.1986: Hans Scharfenstein: Festkarte des Verschönerungsvereins Sayn anlässlich Einweihung Römerturm Juni 1912.

- Bendorfer Zeitung 7.11.1989: Franz-Josef Nieth: 1912: Ein bedeutsames Jahr in Sayn. Römerturm - in historischer Treue. Der Westerwaldverein feierte zur Einweihung ein großes Trachtenfest.

Prozessionen - Feste - Kirmes


- Bendorfer Zeitung 23.5.1989: Franz-Josef Nieth: Zur Geschichte des Fronleichnamtages. Blüten zieren Häuser und Straßen. Am Donnerstag wieder feierliche Prozession in allen Stadtteilen Bendorfs.

- Bendorfer Zeitung 2.6.1987: Der Schloßpark lädt zum Feiern ein [mit Foto vom „Volksfest Bendorf-Sayn“, um 1935].

- Bendorfer Zeitung 3./4.5.1985: Willy Syre: Sayner Kirmes ist schon 425 Jahre alt. Heimatforscher Willi Sayre machte beim Studium des „Regesten“ diese erstaunliche Entdeckung.

- Bendorfer Zeitung 12.5.1987: Franz-Josef Nieth: Sayner Kirmes - einst und jetzt. Es wird nicht eher warm, bis gezeigt wird Simons Arm.

- Bendorfer Zeitung 8.5.1990: Franz-Josef Nieth: Sayner Kirchweihfest einst und jetzt. Simons Arm zog Pilgerzüge an. Reliquienverehrung ist Wurzel der Kirmes.


Auswanderung Bendorf und Sayn

- Liste von Aktentiteln diverser Bestände des LHAKo zum Thema Auswanderung.

- Transkription aus: LHAKo Best. 441 Nr. 5088: Nachweisung der im Regierungsbezirk Koblenz vorgekommenen Auswanderungen 1845-1866 (Nachweisung beginnt 1855), enthält u. a.: Auswanderungszahlen von 1856 aus der Bürgermeisterei Bendorf: 14 Personen (davon 13 in die USA, 1 Person nach Australien); 1857 wanderte nur 1 Person aus.

- Transkription aus: LHAKo Best. 441 Nr. 5089: Die Übersichten der Ein- u. Auswanderungen im Regierungsbezirk Koblenz, 1845-1863, enthält u. a.: Auswanderungszahlen aus Bendorf und Sayn von 1845 bis 1856.

- Transkription aus: LHAKo Best. 403 Nr. 7191: Die Auswanderungen 1846-1854, enthält u. a. Auswandererzahlen von 1852 aus Bendorf (38) und Sayn (18) und von 1853.

- Transkription aus: LHAKo Best. 655,64 Nr. 569: Auswanderungen von Untertanen, 1818-1882, enthält u. a.: Auswandererzahlen von 1854 aus Bendorf (20) und Sayn (29).

- Kopie und Transkription aus: LHAKo Best. 700,77 (Nachlass van Ham) Nr. 9, S. 24-28: Auswanderungen aus der Bürgermeisterei Bendorf (namentliche Nennung), 1834-1907.

- Transkription aus: LHAKo Best. 655,64 Nr. 570: Die Auswanderung nach Amerika aus der Bürgermeisterei Bendorf, 1829-1883, Bl. 83 f.: Josef Lenau, * 18.5.1808 Sayn, und Bruder Johann Lenau, * 13.6.1813 Sayn, ausgewandert 1840; Bl. 112-113a, 115, 119: Peter Lenau, * 12.2.1819 Sayn, und Frau Klara geb. Meurer, * 8.4.1817 Sayn, ausgewandert 1846; Bl. 127: Margarethe Meuerer, * 7.8.1819 Sayn, ausgewandert 1846 mit Schwager Peter Heinz aus Mallendar; Bl. 148-150, mit den Beförderungsbedingungen des Auswanderungsagenten B. Henn aus Neuwied vom 26.3.1846 (Bl. 108 f.), 10./21.7.1846 (Bl. 123 f.) u. 15./27.8.1846 (Bl. 126, 126); Bl. 148-150: Max Lesemeister, * 13.5.1808 Pfaffendorf, Kreis Bergheim, mit seinen beiden 4 und 10 Jahren alten Kindern und der Magd Maria Schmitz aus Niederberg, ausgewandert 1847; Bl. 175 f.: Christian Schappa (Chappa), * 19.3.1831 Sayn (militäruntauglich wegen „Mindermaß u. sonstigem Körperbau“), ausgewandert 1850; Bl. 187, 193: Julius Kämpfer, * 26.7.1823 Sayn, mit Frau ausgewandert 1851; Bl. 189 f., 193: Wilhelm Käsberg (Kaesberg), * 1.11.1817 Sayn, mit Frau Katharina geb. Schenk, * 11.9.1820 Sayn, und den Kindern Simon Peter, * 28.3.1845, Johann, * 6.10.1847, und Friedrich Adolph, * 25.6.1850, ausgewandert 1851; Bl. 194-198: Witwe Margarethe Schenk, mit ihren 5 Kindern ausgewandert 1851; Bl. 200: Johann Merz, * 28.2.1830, ausgewandert 1851; Bl. 201 f.: Peter Böckling, * 17.6.1827 Sayn, und Ignatz Schmitz, * 9.6.1828 Sayn (Meisenhof), ausgewandert 1851; Bl. 203: Peter Ramscheid, * 31.8.1821, mit Frau und 2 Kindern, ausgewandert 1852; Bl. 204 f.: Namentliche Liste Bendorfer und Sayner Bürger, die 1851/52 Gesuche wegen Auswanderung nach Amerika stellten; Bl. 205: Dito für 1853; Bl. 210 f.: Dito für 1854; Bl. 214: Namentliche Liste von Sayner Amerika-Auswanderern, ausgestellt am 14.6.1854 von E. Wilhelm von Zülow, Koblenz, konzessionierter Hauptagent des Auswanderer-Unternehmers Josef Stöck aus Kreuznach; Bl. 233 f.: Dito vom 12. u. 16.4.1857, darunter Anton Baumgarten, * 1.2.1821, der am 14.6.1860 durch seinen in Sayn wohnenden Bruder Johann Baumgarten um die Aufrechterhaltung seines Bürgerrechts nachsuchen ließ, „da er in einigen Jahren wieder einzuwandern gedenkt“ (vgl. Transkription aus: LHAKo Best. 655,64 Nr. 567: Die Beibehaltung oder Aufhaltung des Bürgerrechts für die Abziehenden oder Abwesenden, 1817-1866). Das Gesuch von Anton Baumgartner wurde in der Gemeinderatssitzung vom 21.7.1860 abgewiesen, da er „nicht mehr preußischer Unterthan ist“ (vgl. Transkription aus: LHAKo Best. 655,64 Nr. 2095, S. 247: Protokoll Gemeinderat Sayn-Mülhofen vom 21.7.1860); Bl. 262: Mitteilung Johann Anton Leroy, Auswanderungsagent in Koblenz, vom 11.7.1865, dass der Schlosser Maximilian Hennig aus Sayn von Hamburg nach gereist sei; Bl. 264 f.: Mitteilung Bürgermeister Bendorf, dass der am 23.6.1865 an den Hüttenarbeiter Franz Anton Baumgarten, * 15.6.1838, aus Sayn erteilte Auswanderungskonsens nicht ausgehändigt und die Kosten von 18 Sgr. nicht eingetrieben werden können, da Baumgarten bereits abgereist ist; Bl. 275 f.: Katharina Schmalenbach, * 13.4.1836 Sayn, und Schwester Margarethe Schmalenbach, * 29.4.1838 Sayn, ausgewandert 1866; Bl. 278: Peter Saxer, * 23.4.1818 Sayn, mit Frau Katharina geb. Baumgarten, * 24.11.1824 Sayn, und 4 Kindern, ausgewandert 1866; Bl. 287: Josef Lehmann, * 29.9.1851, ausgewandert 1870; Bl. 288, 290: Mitteilung des Auswanderungsunternehmers F. Goebbels, Koblenz, vom 11.8.1871, dass die Ehefrau von Mathias Capallo, Margarethe geb. Schappa (Chappa), * 1.4.1821, mit 4 Kindern und Bruder Franz Schappa (Chappa), * 18.7.1818, seine Vermittlung zur Beförderung nach New York über Hamburg in Anspruch genommen haben; Bl. 292 f.: Johann Sander, * 11.8.1842, ausgewandert August 1871, Ziel: St. Louis, erkrankte jedoch in Holland, nahm nach seiner Genesung dort mehrere Monat eine Arbeit an; anschließend Rückkehr nach Sayn zu seiner Mutter, am 28.5.1872 Anfrage von Sayn aus, ob sein Konsens vom 25.8.1871 noch Gültigkeit habe, da er nach wie vor gesonnen sei, auszuwandern, Antwort der Regierung am 8.6.1872, dass der Konsens nicht unwirksam geworden sei, Johann Sander wanderte Juni/Juli 1872 aus;

- Transkription aus LHAKo Best. 441 Nr. 24576, Bl. 23: Brief von J. Georg Breitbach, * 14.10.1842 Vallendar, vom 25.4.1860 aus Lima, Peru, an seine Mutter Katharina Breitbach geb. Holsinger, * 30.10.1819 Vallendar, Witwe, die sich zu diesem Zeitpunkt bei ihrem Bruder und Pfarrer Georg Holsinger in Sayn aufhielt. Sie hatte bis zu ihrer Ehe mit einem N. N. Breitbach den Haushalt ihres Bruders in Sayn geführt und war am 8.10.1849 von Sayn (?) nach Lima ausgewandert. Mit ihrem Mann, drei Kindern und Vermögen kehrte sie am 19.4.1856 nach Sayn zurück. Sohn J. Georg Breitbach, der in Lima als Lehrling in der Hutfabrik von Heinrich Brenner, einem Schwager seiner Mutter beschäftigt war, schrieb aus Lima:
„Vielgeliebte theure Mutter.
Als ich im Sommer 1857 noch nicht 15 Jahre alt Euch verließ, um nach Peru zu gehen, konnte ich noch nicht wissen wie es mir ergehen, und ob ich bis zum 20. Jahr [Militärpflicht!] wieder zurückkehren werde. Da es mir aber hier bey meinem Onkel und Tante sehr gut geht, ich auch wohl aufgehoben bin und ein gutes Fortkommen vor Augen habe, so daß ich Euch von hieraus, mehr unterstützen kann, als ich es in Europa je könnte, so habe ich mich entschlossen, ganz hier zu bleiben, und bitte Euch deshalb recht dringend für mich einen Auswanderungs-Paß besorgen zu wollen.
Onkel und Tante L…… lassen Euch alle vielmals grüßen. Auch herzliche Grüße an Veronika, an die Großmutter, an Herrn Ohm und an alle, von Eurem lieben Sohn
J. Georg Breitbach
Lima, den 25. April 1860“.

- Auszug aus dem Familienbuch I der Pfarrei Sayn, S. 333-340; angelegt von Pfarrer Georg Holsinger (ausgewertet von Peter Kleber, 2004). Von Sayn sind nach Amerika ausgewandert (Namenslisten), mit Kopien der Originaleinträge.

- Öffentlicher Anzeiger Nr. 14 vom 12.6.1826, Beilage zu Nr. 24 des Amtsblatts der kgl. preußischen Regierung Koblenz [Kopie].
Enthält Aufruf des Kgl. preußischen Justizamts Vallendar, Sitz in Ehrenbreitstein, dass der am 20.9.1756 in Bendorf geborene Bäckergeselle Jakob Dötsch, 1775 mit Markgräflich-Anspachischen Truppen nach Nordamerika abgegangen sei und seit dieser Zeit keine Nachricht über seinen Aufenthalt gegeben habe. Er oder seine Leibeserben werden hiermit vorgeladen, binnen 3 Monaten die Erbschaft von 158 Talern in Empfang zu nehmen, widrigenfalls diese Summe Seiten-Verwandten überlassen wird.

- Dietrich Schabow: Bendorf 1777: Zwangsaufenthalt für deutsche Söldner auf dem Weg nach Amerika. In: Heimat-Jahrbuch Landkreis Mayen-Koblenz 1989, S. 86 f. [Kopie]

- Bendorfer Zeitung 4.1.1991: Bendorfer für Verdienste um Völkerverständigung geehrt. Josef J. Hammes erhielt in den USA das Bundesverdienstkreuz (Abb.).

Coblenzer Zeitung 3.3.1849: Wichtig für Auswanderer nach Nord-Amerika (New York, 20.11.1848: Empfehlung von Professor W. Kraußkopf [Krauskopf], ein gebürtiger Bendorfer, der ca. 1833 nach New York auswanderte, an Auswanderer, im Gasthof des ebenfalls in Bendorf geborenen Peter Euler „Zur Stadt Mainz“, Washington Street 151, zu logieren.

Rhein-Zeitung Nr. 219, 20./21.9.1997, S. 19: Otto Schwenkmezger: Bendorfer war bekannter Waffenschmied in Texas. Pit Krauskopf erforschte die Heimat seiner Vorfahren [Engelbert Krauskopf wanderte 1845 nach Fredericksburg, Texas, aus].

- Rhein-Zeitung 1.8.1983: Peter Lindemann: „Lesezirkel“ für die Grüße aus der Heimat. 1735 wanderten die ersten Bendorfer nach Amerika aus - Sie vergaßen die Stadt nicht [Johannes und Gottfried Mölich].

- Fotos (Repros) aus dem Fotoalbum: „Sonne über Sayn“ (Autor unbekannt), ca. 1939-1943, und Fotos Sayn [1828/29], 1890.


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