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Vulkaneifel

11.06.2008
Basalt, Lava, Kies und Krater zeugen von gewaltigen Vulkanausbrüchen vor ca. 20.000 Jahren und Spuren davon gibt es reichlich in der uns nahegelegenen Eifel. Das Pulvermaar bei Gillenfeld (Fläche 38,5 ha / Durchmesser 700 m) zählt zu den großen und mit 74 m zum tiefsten mit Wasser gefüllten Kratern. Auf einer Fahrt durch die grüne Sommerlandschaft der Eifel war es erstes Reiseziel des Fördervereins Abtei Sayn am 11.06.2008. Himmlische Ruhe und wunderschöne Ausblicke bot ein Sparziergang im Waldgürtel des Sees.
Im wenige Kilometer entfernten Karmelitenkloster Springiersbach trafen wir ebenfalls auf einen Platz der Stille und Besinnung. Ein Ort mit nur 44 Einwohnern überraschte mit großer Barockkirche und umfangreichen Klostergebäuden. Als Augustiner-Chorherrenstift ursprünglich um 1100 gegründet erlangte es Bedeutung als geistiges und wissenschaftliches Zentrum bis ca. 1800. Mehrmalige Zerstörungen und Brände führten zu einem erneuten Aufbau sogar während des letzten Weltkrieges bis 1946. 1922 wurde das Kloster durch die Karmeliten neu besiedelt und heute zeigt sich ein beeindruckendes, gepflegtes Areal mit Tagungsstätte, Exerzitien- und Bildungshaus. Bruder Bonifatius erklärte in einem lebendigen Vortrag die Historie, Kirche und führte uns in das schöne Gewölbe des spätromanischen Kapitelsaals.
Weiter Richtung Mosel führte die Fahrt nach Bad Bertrich, bekannt als Kurort durch die einzige Glaubersalz- und warme Heilquellen. Wir bummelten durch das Badestädtchen und konnten Kurgäste im Kurpark sowie bei Tanztee und in Geschäftsstraßen entdecken. Unsere „Einkehr“ erfolgte dann in der nahen Elfenmühle. Sogar dem Wirt war Sayn ein Begriff, denn er verbrachte einige Schuljahre im sogenannten „Sayner Knabenheim“. Bei gutem Essen, Wein und Bier nahm wieder eine sehenswerte Tour langsam Ausklang und für alle stand fest, die Ehepaare Bleidt und Schabow hatten vorzügliche Planung und Vorarbeit geleistet und an sie ein herzlichen Dankschön!

In der Klosterkirche

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