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Auf den Spuren der heiligen Elisabeth in Marburg

Förderkreis Abtei Sayn vor dem Hauptportal der Elisabethirche Marburg Foto: Werner Bleidt

10.07.2007
Nach der Fahrt zum Kloster Altenberg, dem ursprünglichen Aufbewahrungsort des Armreliquiars der heiligen Elisabeth, im Frühjahr besuchte der Förderkreis Abtei Sayn am 10. Juli 2007 im Rahmen des Elisabethjahres Marburg. Dort wirkte die große Heilige, nach- dem sie die Wartburg verlassen hatte. Hier gründete sie ein Hospital und widmete sich der Krankenpflege. Nur vier Jahre nach ihrem Tod wurde Elisabeth heilig gesprochen, und von 1235-83 wurde ihr zu Ehren eine Kirche gebaut, die den Schrein der Heiligen beherbergt. In zwei Gruppen wurden die Fahrtteilnehmer durch die heute von der evangelischen Gemeinde betreute Kirche geführt. An hervorragenden Darstellungen, z. B. am Elisabethaltar, am Tumbarelief und am Elisabethschrein wurde den Teilnehmern das Leben der Heiligen eindrucksvoll vor Augen geführt. Der Besuch der Kirche schloss mit einer Andacht.

Nach einer Mittagspause traf man sich am Marktbrunnen zu einer Führung durch die historische Altstadt. Bevor der Aufstieg zum Schloss in Angriff genommen wurde, nutzten viele noch die Gelegenheit, sich im Rathaus die Ausstellung "Krone, Brot und Rosen", die im November nach Sayn ins Schloss kommt, anzusehen. Unter Heinrich, dem Enkel der Heiligen, wurde Marburg Residenz der Pfalzgrafen von Hessen, und die Bedeutung der Stadt stieg an. Heute dient das Schloss der Universität, die1527 von Landgraf Philipp dem Großmütigen als erste durch die Reformation geprägte Universität der Welt gegründet wurde. Im Elisabethjahr beherbergt es die Ausstellung "Elisabeth in Marburg. Der Dienst am Kranken". Nach einem Rundgang durch diese Ausstellung endete der Aufenthalt in Marburg in geselliger Runde in einem Restaurant unterhalb des Schlosses, von dem aus man einen hervorragenden Ausblick auf die Stadt und das landschaftlich reizvolle Umland hat.


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