Glocken
Das Geläute der Abtei besteht aus den folgenden vier Glocken. Die Glocken wurden in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach umgehängt und bei der Ausstattung mit elektrischen Antriebsmotoren 1960 mit Stahljochen versehen. Denkmalpflegerische Gründe gaben 1982/83 den Ausschlag, die Glocken fachgerecht und wieder an Holzjochen aufzuhängen.

die älteste Glocke aus dem 14.Jahrhundert

Patronat         St. Norbert und St. Genoveva
Inschrift          IHESUS XPS MARIA JOHANNES SIMON
Höhe               95 cm
Gußjahr          frühes 14. Jahrhundert
Gießer, -ort    unbekannt
Schlagton       Gis
Bemerkung    älteste erhaltene Glocke

die große Glocke aus dem Jahre 1661

Patronat          Jesus Christus, St. Maria, St. Johannes und St. Simon
Inschrift           NORBERTVS VND GENOVEVA HEISCHEN ICH SVB ABBATE SDOLPHO M.
                          GORT VON STOMMEL GOS MICH ANNO 1661 IHM MAY
Höhe                100 cm
Gußjahr           1661
Gießer, -ort     Matthias Gort von Stommel, Köln
Schlagton        Fis
Bemerkung    „campana maxima“

die kleine Glocke aus dem Jahre 1661

Patronat        St. Maria und St. Simon
Inschrift         S MARIA JOAN EVANGELIST VND SIMON SEIT STEHTS BEY GODT UNSER
                         PATRON DAS ER ABWEND ALL UNGEMACH IN HAGEL;
                         PLITZ UND DONNERSCHLAG
                         UNDER ABT A G M G V S G M A 1661 IN JUNIO
Höhe               80 cm
Gußjahr          1661
Gießer, -ort    Matthias Gort von Stommel, Köln
Schlagton       B
Bemerkung   

das Wandlungsgöckchen aus dem Jahre 1955

Patronat         Maria Himmelfahrt
Inschrift          SANCTA MARIA ORA PRO NOBIS. VIVOS VOCO MORTUOS PLANGO.
                         IN MEMORIAM DER   VERMISSTEN UND GEFALLENEN DER
                         WELTKRIEGE 1914-1918 1939-1945.       
                         DIE PFARRFAMILIE SAYN A.D. 1955
Höhe                ? cm
Gußjahr           1955
Gießer, -ort     Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher
Bemerkung     zum Gedenken an die Opfer der beiden Kriege gegossen;
                          diente viele Jahre als Wandlungsglöckchen,
                          seit der Renovierung 1982/83 als „Totenglöckchen“ bei Begräbnissen,
                          befindet sich im Turmhelm


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